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Die Bücher von Wolfgang Hohlbein


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NEWSLETTER HOHLBEIN.NET 11-03-2008


Aktuelles aus dem Hohlbein-Universum

INDEX
» Thor Garson - Der Kristall des Todes
» WOLF-GÄNG - Jetzt gibt's was auf die Ohren
» SPIEGELZEIT - neue Hardcover-Ausgabe
» Exklusiv - erste WASP Leseprobe am Ende des Newsletters!

"Thor Garson" - "Der Kristall des Todes"
Mit gleich drei Bänden ist die Reihe Thor Garson letztes Jahr im Ueberreuter Verlag erfolgreich angelaufen, nun folgt mit Der Kristall des Todes der der vierte Band. Der Held der jeweils abgeschlossenen Abenteuer ist der junge Reporter THOR GARSON, der in der Mitte des letzten Jahrhunderts aufbricht, um in aller Herren Länder Geheimnisse zu erkunden. Diesmal führt ihn sein Weg zu den Osterinseln, deren Statuen nach wie vor eines der größten Rätsel der Menschheit darstellen. Doch die Forschungsreise endet jäh auf einer unbekannten Insel, die nicht nur von Dschungel überwuchert, sondern auch von einem Volk bewohnt wird, das einen unheimlichen Gott anbetet. Seine verheerende Macht wirkt durch einen magischen roten Kristall, der zur lebensgefährlichen Bedrohung für Thor wird.

Der nächste Thor Garson mit dem Titel DAS SCHWERT DER FINSTERNIS ist bereits in Arbeit. Wie die anderen Thor Garson Bände ist er das Remake einer international erfolgreichen Hohlbein-Abenteuerreihe, die aus vertragsrechtlichen Gründen nicht mehr in der Originalfassung aufgelegt werden durfte. Für die Neuveröffentlichung hat sich Wolfgang Hohlbein eine packende neue Hintergrundgeschichte ausgedacht, auf deren Basis die Romane umgeschrieben wurden.

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"WOLF-GÄNG" - Jetzt gibt's was auf die Ohren
Die Wolf-Gäng war von Anfang an auf Erfolgskurs: Die Premierenlesung fand "zusammen" mit Ministerpräsident Jürgen Rüttgers auf dem NRW-Tag am 25. August 2007 in Paderborn statt und läutete damit den besten Serienstart im Schneider Verlag im letzten Jahr ein. In diesem Jahr sind es gleich drei Neuerscheinungen, die die stark nachgefragte Serie auf dann insgesamt fünf Folgen bringen werden, zudem ist der Hörbuchstart zum Jahresende geplant.

Den Anfang machte dieses Jahr der dritte Band mit dem Titel Der Wächter der Wahrheit, ein Gemeinschaftswerk von Wolfgang und Rebecca Hohlbein. Ganz deutlich ist hier die Handschrift der Hohlbein-Tochter Rebecca zu spüren, die bereits in den FLUCH DER KARIBIK Bestsellers mit ihrer gleichermaßen lockeren und spannenden Schreibe punkten konnte und damit die im wahrsten Sinne des Wortes fantastischen Ideen ihre Vaters Wolfgang passgenau unterstützt. Im Sommer und Ende des Jahres soll dann jeweils ein weiterer Band folgen, die Inhalte werden gerade zwischen Verlag und Autoren festgelegt.

Zur Wolf-Gäng wird es auf alle Fälle Hörbücher geben, im Gespräch sind zusätzlich Hörspiele sowie auch eine TV-Umsetzung um den immer währenden Kampf zwischen der Wolf-Gäng und der Schweinebande. Wir halten hier auf dem Laufenden.

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"SPIEGELZEIT" - neue Hardcover-Ausgabe
SPIEGELZEIT ist einer der ganz großen Jugendbucherfolge von Wolfgang und Heike Hohlbein. Jetzt ist er auch endlich wieder im Hardcover zu haben, und das für nur 14,95 Euro: "Nichts an dem Glaslabyrinth auf dem Rummelplatz lässt Julian ahnen, dass für ihn ein gefährliches Abenteuer beginnt. Denn kaum betritt er wieder die schmale Gasse mit den hellerleuchteten Buden, jagen Schattenmonster hinter ihm her. Auf der Flucht vor ihnen entdeckt der Junge seine Fähigkeit, durch Spiegel zu gehen, ohne diese zu zerstören...

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"WASP" - Die erste Leseprobe
Noch arbeitet das Lektorat mit Hochdruck an dem neuen Gemeinschaftswerk von Wolfgang und Heike Hohlbein mit dem viel versprechenden Titel WASP. Die Geschichte um Wayne und Patrizia, die es nicht nur mit Wespen, sondern auch mit handfesten Verschwörungen und Verwicklungen zu tun bekommen, ist nach Meinung der ersten Testleser eines der besten Hohlbein-Bücher, das je im Ueberreuter Verlag erschienen ist. Eines der längsten ist es in jedem Fall. Doch statt das umfangreiche Werk in zwei oder drei Teile zu splitten haben sich Autor und Verlag entschlossen, es in einer einzigen Gesamtausgabe herauszubringen. Wie viel Druckseiten das dann geben wird, steht noch nicht ganz fest, wohl aber, dass diesmal ein außergewöhnlich großes und ansprechendes Buchformat gewählt werden wird.

Dem Lektorat haben wir die ersten (noch nicht endkorrigierten) Seiten entreißen können und sind nun stolz darauf, hier einen kleinen Einblick ins erste WASP-Kapitel geben zu können:

Der Helikopter sah futuristisch aus; ein winziges Ding, vielleicht ein bisschen kleiner als ein Smart (jedenfalls kam es Wayne so vor), blitzblank poliert und von einer Farbgebung, die auf unterschwellige Art aggressiv wirkte. Die gewölbten Cockpit-Scheiben waren schwarz verspiegelt, die übrige Kanzel dagegen überwiegend von einem knalligen Gelb, nur unterbrochen von ein paar schwarzen Längsstreifen, die etwas von einer hastig aufgetragenen Kriegsbemalung hatten. Anstelle von Türen gähnten auf beiden Seiten ovale Löcher, die sich offensichtlich nicht einmal auf halber Höhe verschließen ließen.

Unter anderen Bedingungen hätte sich Wayne sofort nach einem anderen Fluggerät umgesehen, statt sein Leben diesem Kinderspielzeug anzuvertrauen. Dummerweise hatte er keine Wahl.

Also gut - um ehrlich zu sein, hatte er eine Wahl: Er konnte alles in den Wind schlagen, was ihm sein Verstand, sein Selbsterhaltungstrieb, seine Augen, seine Instinkte und alles, was er aus schlechten (oder auch guten) Action-Filmen gelernt hatte und in dieses ... Ding steigen, oder ausnahmsweise einmal vernünftig sein und auf dem Absatz kehrtmachen und damit höchstwahrscheinlich seinen Job verlieren ... und das wiederum bedeutete, dass er eben keine Wahl hatte. Seine Mutter würde ihn wahrscheinlich nicht gerade umbringen, ihn aber zweifellos wieder auf diese ganz spezielle, vorwurfsvolle Art ansehen und überdies ein trauriges Gesicht machen und sich vermutlich noch eine weitere Putzstelle oder noch eine Nachtschicht an der Kasse irgendeiner Tanke suchen, damit sie über die Runden kamen.

Und außerdem liebte er diesen Job.

Das Leben war wirklich manchmal hart. Dafür aber wenigstens ungerecht.

"Wartest du auf eine schriftliche Einladung, oder reicht es, wenn ich den roten Teppich ausrollen lasse, Kleiner?"

Wayne verzog lautlos das Gesicht, als ihn die Stimme des Piloten unsanft aus seinen Gedanken riss, verdrehte ebenso lautlos die Augen und setzte sich gehorsam in Bewegung, wenn auch nicht allzu schnell. Immerhin war dieses ... Etwas, von dem sein Chefredakteur behauptet hatte, es wäre ein Hubschrauber, gute dreißig Schritte hinter dem Tower des Miniaturflughafens gelandet (wahrscheinlich viel näher als erlaubt, aber das nur nebenbei), und möglicherweise hatte das Schicksal ja doch noch ein Einsehen mit ihm und ließ irgendetwas passieren, nachdem er nicht mehr in diesen fliegenden Sahnequirl einsteigen musste: ein mittleres Erdbeben zum Beispiel, ein fünf Kilometer durchmessender Meteor, der auf der anderen Seite des Flugfeldes einschlug oder eine vom Kurs abgekommene Cruise Missile mit einem scharfen Atomsprengkopf.

Aber nichts dergleichen geschah. Nicht einmal der klitzekleinste Taifun regte sich, und es gab auch keinen Bombenanschlag islamistischer Terroristen.

Das Schicksal musste ihn hassen.

Das Einzige, was sich veränderte, war der Gesichtsausdruck des Piloten, der nun nicht mehr nur ungeduldig, sondern eindeutig verärgert aussah, und Wayne beschleunigte seine Schritte wenigstens auf dem letzten Stück und umrundete den Hubschrauber mit gesenktem Kopf, weit vorgebeugten Schultern und in respektvollem Abstand, obwohl die Rotorblätter reglos durchhingen und der Motor noch nicht einmal lief. Geduckt kletterte er auf der anderen Seite in die winzige Kabine und ließ sich auf den unbequemen Sitz fallen. Er sah nicht nur aus wie einer jener Klappstühle, wie man sie auf Campingplätzen findet, darauf zu sitzen fühlte sich auch ungefähr so an. Und der Mann, der neben ihm saß, passte zu diesem Eindruck. Wayne schätzte sein Alter auf irgendetwas zwischen vierzig und fünfzig. Er trug einen einteiligen silbrigen Overall, der sicherlich feuerfest war (nur für den Fall, das hier irgendetwas hochging). Als hätte der Ausstatter eines absurden Science-Fiction-Film irgendetwas durcheinandergebracht, trug er jedoch kein Headset oder wenigstens Ohrstöpsel, sondern ein Paar gewaltiger Kopfhörer, unter denen sein Gesicht nahezu zu verschwinden schien. Die Dinger hatten sogar ein geringeltes Kabel. Das letzte Mal, dass Wayne so etwas gesehen hatte, war in irgendeinem Historienschinken gewesen.

"Ich dachte, sie schicken einen richtigen Reporter", brummelte der Pilot, während er ihm zugleich mit einer Handbewegung zu verstehen gab, dass er sich anschnallen sollte. Eine Tür, die er hinter sich zuziehen konnte, gab es tatsächlich nicht. Wahrscheinlich, dachte Wayne spöttisch, hätte das das höchstzulässige Startgewicht überstiegen.

"Ich bin ein richtiger Reporter", antwortete er steif, was genau genommen nicht ganz stimmte. Er war Volontär bei der Lokalredaktion, und auch das erst seit gerade einmal zwei Wochen. Aber man musste es mit der Wahrheit ja nicht unbedingt übertreiben. Schließlich behauptete der Pilot dieses fliegenden Unikums ja auch, es wäre ein Hubschrauber.

"Reporter?", vergewisserte sich der Mann. "Du bist doch keinen Tag älter als siebzehn. Wenn überhaupt."

Wayne beschloss, die Frage nach seinem Alter ganz bewusst zu übergehen. "Können wir los? Ich habe noch einen anderen Termin."

Der Pilot runzelte die Stirn und schien über diese Worte nachdenken zu müssen, grinste dann aber breit. "Ganz wie du willst. Du bist der Boss. Ich hoffe, du bist schwindelfrei."

Eine schöne Lesezeit wünscht Euch

Euer
Hohlbein-Team

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