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Hohlbein.net - Newsletter - Archiv

NEWSLETTER HOHLBEIN.NET 18-09-2007
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Aktuelles aus dem Hohlbein-Universum
INDEX
» UNHEIL startet mit eigener Web-Site durch
» Der ENGEL DES BÖSEN - oder: Die Geburtsstunde des Hexers
» HORUS Hörbuch - Der Kampf der Götter
» HORUS Lesung - Letzte Station vor der Buchmesse
"UNHEIL" STARTET MIT EIGENER WEB-SITE DURCH
Conny starrte ihn eine geschlagene halbe Minute lange an, und den Großteil dieser Zeit verbrachte sie damit, sich allen Ernstes zu fragen, ob sie die dunkle gekleidete Gestalt tatsächlich sah oder nun endgültig den Verstand zu verlieren begann. Selbst als sie schließlich sprach, war sie nicht ganz sicher, dass es wirklich ihre eigene Stimme war, die sie hörte. Zumindest hörte sie sich in ihren eigenen Ohren an wie die einer Fremden.

"Was ... was wollen Sie hier?", krächzte sie. "Sind Sie verrückt, hierher zu kommen?"

"Jetzt sollte ich eigentlich doppelt enttäuscht sein", seufzte Vlad, "ist das etwa eine Art, einen alten Freund zu begrüßen ...

Ein alter Freund, ein alter Feind ... wer kennt schon den Unterschied. Conny zumindest kennt ihn nicht. "Manche Dinge sind einfach so haarsträubend, dass wir sie nicht glauben wollen - obwohl sie direkt vor unserer Nase geschehen ... " beginnt die Vorgeschichte des Romans UNHEIL, nachzulesen auf www.unheil.org. Die ersten Lese- und Hörproben gibt es zum Monatswechsel - im nächsten Newsletter werden wir im Detail darüber berichten.

» Weitere Infos
DER "ENGEL DES BÖSEN" - ODER: DIE GEBURTSSTUNDE DES HEXERS
Auszug aus dem Editorial der neuen Hexer-Edition - oder wie es zum Hexer kam:

"Die drei Redakteure Michael, Michael, Michael (kein Scherz, die drei heißen wirklich so) und mich interessierte vor allem die Speisekarte im Bergischen Löwen, und das einzige, was bei unserem Arbeitsgespräch rauskam, war eine Spesenrechnung, die so gepfeffert war wie das Steak, das ich mir geschnorrt hatte, und nach unserer Rückkehr in den Verlag die vorwurfsvollen Blicke der drei M's, die sich wahrscheinlich fragten, an wem die Rechnung hängen bleiben würde, wenn sie am nächsten Morgen unverrichteter Dinge in der Redaktionskonferenz auftauchten. Immerhin hatten wir den hochoffiziellen Auftrag, eine neue Serie zu konzipieren.

Wohlgemerkt: Irgendeine Serie.

Western? Nö, haben wir schon genug, meinte Michael. Science Fiction, wandte Michael ein, interessiert eh keinen, so lange nicht Perry Rhodan draufsteht, und Michael schließlich würgte meinen nächsten Vorschlag ab, noch bevor ich ihn überhaupt aussprechen und mich damit endgültig blamieren konnte: Nein, Horror habe zwar im Moment Hochkonjunktur, aber sie hatten schon genug Vampire, Werwölfe und Ghoule im Programm, und gegen John Sinclair anzustinken, ginge sowieso nicht. Recht sollte er behalten.

Einig waren die drei sich eigentlich nur darin, mich vorwurfsvoll anzusehen. Immerhin hatte ich nicht nur das meiste gegessen, sondern war auch (damals) der einzige Autor in der Runde.

Damals war ich noch der Meinung, dass Redakteure immer Recht haben (heute weiß ich, dass das eigentlich nie der Fall ist. Sie bekommen immer Recht, das ist ein Unterschied!)

Recht bekommen haben sie auch mit der Neuausgabe der Hexer-Reihe in diesem in einer Paperbackausgabe, in der unter anderem meine sämtlichen neuen Vorworte enthalten sind und der von neuen wie alten Fans gut angenommen wird. Gerade als Director's Cut erschienen ist der dritte Band mit dem Titel ENGEL DES BÖSEN.

» Ein persönlich von Wolfgang Hohlbein signiertes Hexer-Exemplar ist hier erhältlich
» Das komplette Vorwort, das für diesen Text hier Pate stand
HORUS HÖRBUCH - DER KAMPF DER GÖTTER
London, 1888. Mit letztem Wind läuft ein Segelschiff im Hafen ein. Der einzige Passagier an Bord ist eine Frau, hoch gewachsen, rätselhaft, mit der Anmut einer Katze und einer Haut schwarz wie die Nacht. Sie nennt sich Bast. Sie ist nach England gekommen, wie sie sagt, um ihre Schwester zu suchen.

Doch das Rätsel um Bastet, wie ihr wirklicher Name lautet, geht noch viel tiefer. Ihre Familie ist alt. Sehr alt. Und während von der Themse der Nebel aufsteigt und in den nächtlichen Gassen ein Mörder durch London schleicht, entbrennt zwischen Hafenspelunken und Bordellen und in dem Labyrinth der unterirdischen Kanäle ein Kampf zwischen Mächten, die so alt sind wie die Menschheit. Sie waren einst Götter. Sie sind immer noch mehr als gewöhnliche Sterbliche, und ihre Gefühle sind übermenschlich. Die Liebe, die sie treibt. Der Hunger, der in ihnen brennt. Und der Hass, der sich über die Stadt legt wie die dunklen Schwingen eines gigantischen Falken. Das Zeichen des Horus.

» Das HORUS Hörbuch gibt es hier
HORUS LESUNG - LETZTE STATION VOR DER BUCHMESSE
Eine der letzten Hohlbeinlesungen in diesem Jahr findet in Grevenbroich statt - und damit nicht weit entfernt von Köln, Düsseldorf und dem Ruhrgebiet. Auf der Buchmesse wird es dann verschiedene Veranstaltungen und insgesamt drei Signierstunden geben.
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20.09.2007 19:30 Uhr |
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Wolfgang Hohlbein
"HORUS"-Lesung
in Grevenbroich am Niederrhein

Die Bücherstube
Kölner Str. 23-25
41515 Grevenbroich
Eintritt 9 Euro
Weitere Infos: www.grevenbroich.de |
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» Weitere Infos auch zu den Buchmesse-Veranstaltungen
Einen schönen Spätsommer wünscht Euch

Euer
Hohlbein-Team
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